Feuchtes Mauerwerk

Sie haben zum Teil feuchtes Mauerwerk oder feuchte Stellen in manchen Bereichen Ihres Hauses?

Feuchtes Mauerwerk durch aufsteigende Feuchtigkeit
Wenn die Feuchtigkeit von unten ins Mauerwerk zieht, dann sollte sich besser der Fachmann ihr feuchtes Mauerwerk genauer begutachten.

Wer einen schönen Altbau sein eigen nennen darf, dem ist dieses Problem bestimmt bekannt. Dadurch dass früher beim Bau eines Hauses der Keller meist nicht richtig nach außen hin abgedichtet wurde, konnte  über Jahrzehnte hinweg Feuchtigkeit von außen das Mauerwerk zermürben. Die Folgen sind ein modrig riechender Keller, sichtbare äußere Folgeerscheinungen wie weiße Salzkristallablagerungen oder gar Schimmel. Feuchtes Mauerwerk ist ein ernst zu nehmendes Thema, bei dem zum einen die Substanz Ihres geliebten Eigenheimes geschädigt wird und zum anderen durch Folgeschäden wie z.B. Schimmelbefall auch Ihre Gesundheit schädigen kann. Deshalb sollten bei einer kompletten Kellersanierung oder auch schon bei einer einzelnen und regelmäßig feuchten Stelle die richtigen ersten Entscheidungen getroffen werden. Hierbei ist es wichtig die richtige Einschätzung der Situation durch eine professionelle Schadensanalyse zu bekommen. Nur eine genaue Schadensanalyse wird eine Aussage über die folgenden Sanierungsmaßnahmen treffen  können,  um damit langfristig Ihr saniertes und  trockenes Mauerwerk sicher vor dem Eindringen durch Feuchtigkeit von außen zu schützen.

Auf der Internetseite ARESO Feuchtefuchs.de bekommen Sie zum einen die Möglichkeit, Bilder von dem betroffenen feuchten Mauerwerk hochzuladen und zum anderen eine kompetente erste Hilfestellung Bzw. Beratung. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, eine wichtige erste Einschätzung direkt vom Fachmann zu erhalten, ohne sich im Vorfeld schon finanziell zu belasten.

Dann sollten Sie über eine sogenannte Mauerwerkstrockenlegung nachdenken. Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, um feuchtes Mauerwerk trocken zu legen. Wenn es um eine komplette Kellersanierung geht, dann macht es Sinn, von Anfang an eine Fachfirma zu Rate zu ziehen. Der Profi wird durch eine Schadensanalyse genau feststellen können, ob eine Mauerwerkstrockenlegung von innen oder eine Mauerwerkstrockenlegung von außen sinnvoll ist, um Ihr feuchtes Mauerwerk langfristig sanieren zu können.

Die Mauerwerkstrockenlegung von innen ist eine nachträgliche Maßnahme und wird z.T. mit einem speziellen Injektionsverfahren durchgeführt. Beim Injektionsverfahren werden zuerst Löcher in die Wand gebohrt, anschließend wird ein Injektionsmaterial durch die Bohrlöcher in die Wand injiziert. Das Injektionsmaterial ist abhängig vom Mauerwerk und besteht meist aus speziellen Harzen, Silanen, Gelen oder Schäumen. Wenn das Injektionsmaterial ausgehärtet ist, entsteht im betroffenen Bereich innerhalb oder außerhalb des Mauerwerks eine sogenannte Horizontal- bzw. Vertikalsperre. Durch die Horizontal- bzw. Vertikalsperre kann die Feuchtigkeit, welche durch das Fundament aufsteigt oder von außen eindringt, nicht mehr in bereits feuchtes  Mauerwerk gelangen.

Ob eine Mauerwerkstrockenlegung von außen oder von innen durchgeführt werden kann bzw. muss,  ist stark abhängig davon, welcher Bereich des Mauerwerks betroffen ist. Ausschlaggebend ist in diesem Fall z.B., ob eine Terrasse oder Garage ein Aufgraben unmöglich machen, um anschließend bereits feuchtes Mauerwerk abzudichten und somit eine Mauerwerkstrockenlegung mittels Injektionstechnik von innen erfolgen muss bzw. kann. In den folgenden Sätzen möchte ich deshalb kurz auf den Ablauf der äußeren Abdichtung bzw. dem dadurch bedingtem Aufgraben eingehen und der Innenabdichtung, welche nur durch ein Injektionsverfahren durchgeführt werden kann.

Bei der aufwändigen Mauerwerkstrockenlegung von außen wird zuerst mit einem Bagger ein Graben im Bereich vor der äußeren Hauswand ausgehoben, um feuchtes Mauerwerk freizulegen. Damit die zu sanierende Wand langfristig und sicher abgedichtet werden kann, wird eine Untergrundprüfung vorgenommen um abzuwägen, ob eine Drainage oder Schutzplatten zzgl. notwendig sind oder Rohrdurchführungen abgedichtet werden müssen. Danach wird die Hauswand von außen mit einer Dickbeschichtung oder mineralischen Dichtschlämmen abgedichtet. Zusätzlich wird je nach Schwere des Falls die Kellerwand von innen mittels Injektionsverfahren passend zum Baumaterial saniert.

Die Innenabdichtung befasst sich ausschließlich mit dem Injektionsverfahren von innen, wodurch kein Aufgraben von außen mehr notwendig ist. Hierbei wird zuerst das Mauerwerk bis auf den Stein freigelegt und gesäubert. Im Folgeschritt wird die Wand durch das Auftragen mehrerer Schichten von mineralischen Dichtschlämmen sicher abgedichtet und danach mit einem feuchtigkeitspuffernden Putz versehen. Dieser spezielle Putz absorbiert die Raumfeuchtigkeit in seinen Poren und gibt diese bei trockener Raumluft wieder ab. Bei der Innenabdichtung verwenden wir nur Materialien zur Sanierung, wie hochwertigen Sperrputz, Dichtschlamm, Sanierputz, Kalkputz und Dämmputz,  damit eine sichere Abdichtung des feuchten Mauerwerks dauerhaft gewährleistet werden kann.